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By Prof. Dr. Edmund O. von Lippmann (auth.), Ing.- Chem. Dr. Ernst Berl (eds.)

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Prakt. Chemie II. 21, 227. 26 Rohstoffe, Erzeugnisse und Hilfsprodukte der Zuckerfabrikation. einer reinen Invertzuckerlosung von genau bekanntem Gehalte bedient. Zu diesem Zwecke invertiert man in einem 100-ccm-Kolbchen 9,5 g vollig reinen Rohrzucker nach der oben beschriebenen Herzfeldschen Inversionsvorschrift; nach dem Auffiillen bis zur Marke und gutem Durchschutteln bringt man von der nunmehr 10 proz. Invertzuckerlosung 20 ccm (= 2,0 g Invertzucker) mittels der Pipette in einen Literkolben, neutralisiert genau mit verdiinnter Sodalosung und flillt zur Marke auf.

Nach Herzfeld fiillt man einen 100-ccm-Kolben etwa zur Halfte mit 26 g Brei nebst Alkohol von hochstens 90% und 3 bis 5 ccm Bleiessig, setzt ihn (mit einem Kiihlrohr versehen) 10 bis 15 Minuten in ein Wasserbad und bringt ihn erst dann in den in Fig. 2 angegebenen Extraktionsapparat; infolge dieser Vorbehandlung findet von Anfang an eine wirksame Auslaugung statt, und die Vollendung der Extraktion vollzieht sich um mehrere Stunden rascher. 1st sehr feiner Brei zu untersuchen, so verbindet man den Extraktionsapparat mit einem Aspirator, wobei dann der Alkohol stets schnell in ein lebhaftes Kochen kommt, so daB die Analyse in 2 bis 3 Stunden vollendet ist.

Le Docte, Sucrerie BeIge 39, 26; 1910. 4) Pellet, Bull. Ass. Chim. 22, 317; 1904. 5) Man kann auch vorher Wasser und Bleiessig im Verhaltnis 30 bis 35: 1 mischen. 6) Vereinszeitschr. 1902, 941. 7) Laszewski, Zentralbl. f. d. Zuckerindustrie 1904, 283; Bull. Ass. Chim. 22, 584; 1905; s. 579 und 754. 8) Vereinszeitschr. 59, 627; 1909. Zuekerriibe: Digestion. II durch und kann, falls feiner homogener Brei vorlag, sofort filtrieren und polarisieren. War der Brei jedoch grober, 80 bringt man den locker verschlossenen Becher zunachst 30 Minuten in ein auf 75 bis 80° vorgewarmtes Wasserbad, kiihlt ihn hierauf auf Zimmertemperatur ab, schuttelt durch und polarisiert dann wie ublich.

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